Silvester zuhause oder was Filme und Bilanzen gemeinsam haben

Ich habe es bis jetzt in meinem Blog nicht erwähnt. Ich liebe Filme!
Heute Nacht wurde ich munter, weil so viele Sätze aus meinem Kopf auf das Papier wollten! Ich habe mich nicht an meinen Mac gesetzt … ich hole das jetzt nach.
Wenn ich an eine Bilanz für das vergangene Jahr denke, tauche ich im Flashback in die »Bridget Jones – am Rande des Wahnsinns« Szene ein, in der Bridget vor Weihnachten Bilanz zieht.
Bitte nicht die Augen rollen… Ich kann es nachempfinden, wie es sich anfühlt, eine Chaotin zu sein. Die sich auf die guten Ratschläge der »erfahrenen Freunde« verlässt, um danach aus dem Schlamassel alleine herauszufinden zu müssen … Dabei immer vom Gefühl begleitet, »ich muss mein Leben in den Griff bekommen, sonst bin ich ein Sonderling. Alle andere haben ja schon ein perfektes Leben, bloß ich nicht…«. Das ist das echte Leben, nicht nur eine Geschichte auf der Leinwand!
Ja, ich weis, dass das Ende auf der Leinwand besser zu sein scheint, als in der Realität. Deshalb denken wir »eh klar, es ist so ausgedacht«. Was in Wirklichkeit im Leben ( 😉 abseits der Leinwand) fehlt, ist eine gelegentliche Zusammenfassung. Wir haben niemand, der für uns eine Zusammenfassung schreibt. Hier meine Zusammenfassung für 2015.
Kilos +3
Freunde -3
Dienstleister -2+1= -1
Angefangenes Studium +1
Coaches +1
Arbeitgeber Arbeitszeit -7 Stunden
Städtetrips +3
Blogs/ gepostete Geschichten +1/+4
So viel Neues! Wie kommt es dann, dass ich mir das Gefühl einrede, 2015 wäre ein »Schicksals Jahr«? Und warum glaube ich eigentlich, dass »Schicksal« nicht gut sei?
Nun, das erste was mir weh tat, war der Verlust zweier Freundinnen. Sie sind Gottseidank am Leben, keine Bange! Nein, sie sind einfach nicht mehr auf dem Platz, auf dem sie vor einiger Zeit waren. Sie spielen nicht mehr die Rolle in meinem Leben, die ich dachte »Sie sei für sie bestimmt«. Sie spielen in meinem Leben eine »Nebenrolle«. Es tut weh… am Anfang,.. Es tut höllisch weh! Doch das Loslassen will auch gelernt sein… Die Warums sind nicht mehr relevant. Viel mehr die Antworten, die alle mit mir zu tun haben. Es ist etwas »in die Ordnung gekommen«, das offensichtlich davor nicht darin war. Ich bin das erste Mal in den letzten fünfundzwanzig Jahren kompromisslos ZU MIR GESTANDEN!


So, auch wenn der Kopf, das Empfinden andersrum diktieren will, verlasse ich mich auf mein Gefühl. Buche diese zwei Erlebnisse auf »Haben Seite« – mehr von mir Selbst haben, mehr von Meinen Werten in meinem Leben Haben. Ich bin dieses Jahr »munter« geworden. Hahaha… seltsame Behauptung. An dieser Stelle ein Zitat aus »Keine Halbe Sachen 2«: »Freundschaft wird überbewertet«. Wenn du zu dir stehst, kommt es zu einer wundersamen »Entwirrung«, welche in der Regel »Ent-Täuschung« genannt wird. Ich habe dankbar erkannt, dass eine Begegnung einen höheren Sinn für mich hatte. Im richtigen Moment wurden die richtigen Worte gesagt: »Du musst etwas ändern, in der Art wie du dem Leben begegnest«. Ich habe es geändert. Ich habe angefangen lange Spaziergänge zu machen. Wenn es geht, mit meinem Mann. Die Natur und die frische Luft tun meiner Energiebilanz gut. Interessant ist, dass mir die eine Stunde nicht anderswo fehlt. So habe ich Zeit für mich dazu gewonnen.


Jetzt andere Geschehnisse, ein bisschen »beleuchtet«.
Seit zwei Jahren wollte ich ein Studium anfangen. Weil ich die Lernzeit zwischen Beruf und Freizeit nicht einzwicken konnte, habe ich es nicht gemacht.
Am Anfang schien es, es wird mir heuer auch nicht gelingen. Ich habe eine Absage bekommen. Eine Stundenreduzierung mit Begründung Studium war nicht machbar … Aber das sollte anders sein. Eine Woche später wurde ich gefragt, ob ich noch Interesse daran hätte! Wie im Film! Ich konnte »Last Minute« noch die Anmeldung abschließen und tada… ich studiere! Einen langgehegten Wunsch konnte ich doppelt umsetzen – (offiziell) weniger Stunden im Büro anwesend sein und ein Studium machen.
Ich habe 2015 mit meinem Mann drei unglaublich schöne Städtetrips erlebt

(leider schrieb ich darüber nicht, da ich keinen Blog führte noch zu dieser Zeit 😦 ).

Das ist definitiv unsere Leidenschaft. Den ersten Fug nehmen

2015-April-Abflug nach Berlin
Abflug nach Berlin – April- 2015

(üblicherweise um 6:00 in der Früh), wenn es geht, Frühstück während des Flugs 😉 und für wenige Tage in eine »andere Welt« mit ihren Geschichten eintauchen.
Last, but not least habe ich angefangen, regelmäßig zu schreiben. Ich habe früher schon gelesen, dass wirklich tiefe Wünsche sich nicht lautstark aufdrängen, in die Tat umgesetzt zu werden. Die wirklich aus der Seele heraus kommenden, sind wie eine leise Stimme in unseren Gedanken. Sie melden sich immer wieder, lassen nie nach und verursachen uns nie schlechtes Gewissen, dass wir sie nicht umgesetzt haben.
So ging es mir auch mit dem Schreiben. Ich bin über meine Ängste ein bisschen hinausgewachsen. Die deutsche Sprache ist nicht meine Muttersprache. Sie ist die Sprache meiner Wahlheimat. Die Sprache, in der ich der Liebe meines Lebens begegnet bin. Die Sprache, in der ich entschieden habe, meine Zukunft und meine Kreativität zu leben. 2015 ist das Jahr, in dem ich »nach Außen« ging. Es heißt »der Weg ist das Ziel«. Ich bewege mich auf mein Ziel, flüsternd aber stetig, zu.

Um in Hollywood Manier meine Bilanz zu beenden,

»This was a very good year«.

An alle Leser meines Blogs 🙂

Zum Neuen Jahre GLÜCK, LIEBE, FREUDE und RESPEKT!

Und wenn kein‘ GLÜCK,  dann nur kein‘ Glück im Spiel,

Und wenn kein‘ LIEBE, dann nur zu schlecht’n Gwohnheit,

Wenn keine FREUD‘, dann nur zu Abschied von den Freunden …

Und sollte kein RESPEKT an jedem Tag zu sehen sein,

So gebe du RESPEKT im Wissen, dass dies das GLÜCK und LIEBE und die FREUDE wiederbringt!

©byELA

In diesem Sinne »Einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!«

***Bonne Année***Prosit Neujahr***Happy New Year***Guads neis joa***La Multi Ani ***

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